Sichere Netzwerkinfrastruktur für autonome Bahnsysteme in Europa
Wie eine hochverfügbare industrielle Kommunikationsarchitektur die Forschung an autonomen Zügen ermöglicht
Autonome Bahnsysteme stellen höchste Anforderungen an Netzwerktechnologie, Datensicherheit und Verfügbarkeit. Im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts wurde eine skalierbare Kommunikationsinfrastruktur realisiert, die den sicheren Betrieb verteilter Systeme unter realen Bedingungen ermöglicht.
1. Projekt-Hintergrund
Ein europäisches Forschungsprojekt zur Remote Train Operation (RTO) verfolgt das Ziel, die Grundlagen für autonome Zugsteuerung im realen Bahnbetrieb zu schaffen. Dabei werden Züge aus der Ferne überwacht und gesteuert – ein Ansatz, der perspektivisch neue Maßstäbe für Effizienz, Sicherheit und Flexibilität im Schienenverkehr setzt.
Zentrale Voraussetzung dafür ist eine stabile, sichere und jederzeit verfügbare Kommunikationsinfrastruktur zwischen Zug, Strecke und Leitstand.
2. Herausforderung: Kommunikation unter sicherheitskritischen Bedingungen
Im Forschungsbetrieb mussten große Datenmengen aus unterschiedlichen Systemen zuverlässig übertragen werden – darunter Steuerungsdaten, Statusinformationen und Videostreams. Gleichzeitig galten strenge Sicherheitsanforderungen, da jede Störung unmittelbare Auswirkungen auf den Betrieb haben kann.
Die größten Herausforderungen im Überblick:
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Ausfallsichere Netzwerkkommunikation entlang der Strecke
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Segmentierung sicherheitskritischer Daten
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Sicherer Fernzugriff für Analyse und Wartung
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Skalierbarkeit für zukünftige Projektphasen
3. Lösungsansatz: Modulare Netzwerkarchitektur
Gemeinsam mit den Projektpartnern wurde eine modulare, industrielle Netzwerkarchitektur entwickelt, die sowohl den aktuellen Forschungsbetrieb als auch zukünftige Erweiterungen berücksichtigt.
Als technologische Basis kamen industrielle Netzwerkkomponenten von Moxa zum Einsatz, die speziell für den Einsatz in kritischen Infrastruktur- und Bahnprojekten ausgelegt sind.
Die Architektur ermöglicht eine klare Trennung unterschiedlicher Datenströme, hohe Verfügbarkeit sowie eine zentrale Überwachung aller Netzwerkkomponenten.
4. Ergebnis: Stabile Basis für autonome Bahnkonzepte
Durch die implementierte Netzwerkinfrastruktur konnte ein stabiler und sicherer Forschungsbetrieb unter realen Bedingungen gewährleistet werden. Die Lösung bildet heute eine belastbare Grundlage für weiterführende Tests und zukünftige Anwendungen im autonomen Schienenverkehr.
Erzielte Mehrwerte:
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Hohe Netzwerkverfügbarkeit auch unter anspruchsvollen Bedingungen
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Sichere Fernzugriffe ohne Beeinträchtigung kritischer Systeme
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Zukunftssichere Skalierbarkeit der Infrastruktur
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Übertragbarkeit auf reale Bahn- und Betreiberprojekte
Erfolgsfaktor: Industrielle Kommunikation als Rückgrat autonomer Mobilitätskonzepte
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