Partner-Fallstudie · Moxa · Wasserwirtschaft

Wassernetze überwachen.
Leckagen früher erkennen.

Wie ein Wasserversorger mit Moxa-Technologie Druck- und Durchflussdaten aus seinem Leitungsnetz erfasst – und Auffälligkeiten schneller an die Leitwarte meldet.

Branche
Wasserwirtschaft / Prozessautomatisierung
Aufgabe
Verteilte Messstellen zentral überwachen
Technologiepartner
Moxa

1. Projekt-Hintergrund: Was unter der Erde passiert, sichtbar machen

Ein Wasserversorger stand vor einer schwer überschaubaren Aufgabe: In seinem weitläufigen Netz aus unterirdischen Leitungen und Tunneln blieben Leckagen unentdeckt. Es fehlten aktuelle Informationen über die Wasserverteilung, um Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und gezielt zu reagieren.

Gesucht war eine Überwachungslösung, die Messwerte aus verteilten Anlagenbereichen zentral verfügbar macht. Der Ausbau einer aufwendigen Glasfaserinfrastruktur sollte dabei vermieden werden.

2. Die Herausforderung: Verteilte Messstellen, schnelle Reaktion

Drucksensoren, Durchflussmesser und weitere Feldgeräte liefern wichtige Hinweise auf den Zustand eines Wassernetzes. Damit daraus ein nutzbares Gesamtbild entsteht, müssen ihre Daten zuverlässig erfasst, übertragen und ausgewertet werden – auch an abgelegenen Standorten und unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.

  • Aktuelle Messwerte und kritische Ereignisse zeitnah an die Leitwarte übermitteln.
  • Bei Auffälligkeiten bereits vor Ort reagieren können.
  • Messdaten bei vorübergehenden Verbindungsunterbrechungen lokal sichern.
  • Verteilte Standorte über Funk und Mobilfunk anbinden.

3. Die Lösung: Daten vor Ort erfassen und aktiv melden

Der Systemintegrator setzte ioLogik 2542 Smart Remote-I/O-Module an verteilten Messstellen ein. Sie erfassen die Signale von Drucksensoren, Durchflussmessern und weiteren Feldgeräten. Über die MX-AOPC UA Server-Technologie werden Daten und Ereignisse aktiv an das zentrale SCADA-System übertragen.

Statt ausschließlich auf regelmäßige Abfragen der Leitwarte zu warten, meldet die Lösung relevante Änderungen ereignisgesteuert. Das unterstützt eine schnelle Alarmierung bei ungewöhnlichen Betriebszuständen.

Handlungsfähig – auch vor Ort

Die integrierte Click&Go Plus-Logik ermöglicht regelbasierte Reaktionen direkt an der Messstelle. Bei Abweichungen kann das System Alarme oder Steuerungsaktionen auslösen, ohne zunächst auf einen Befehl der Zentrale zu warten. Ein lokaler microSD-Datenpuffer hält Messdaten bei vorübergehenden Kommunikationsausfällen vor.

Ein OnCell 3120-LTE-1 Mobilfunk-Gateway mit Dual-SIM-Unterstützung bindet die Außenstationen per LTE an die Leitwarte an. Ein AWK-1161A Wi-Fi-6-Access-Point ermöglicht dem Servicepersonal zusätzlich einen lokalen drahtlosen Zugang für die Diagnose vor Ort.

Vom Messwert zum Überblick

01 · Erfassen
Druck und Durchfluss an den Messstellen aufnehmen.
02 · Reagieren
Lokale Regeln ausführen und Ereignisse aktiv melden.
03 · Überwachen
Informationen in der Leitwarte zusammenführen.

4. Der Nutzen: Auffälligkeiten früher erkennen, Wartung gezielter planen

Die Lösung macht Zustände im unterirdischen Leitungsnetz für den Betreiber besser sichtbar. Aktuelle Messwerte und automatische Ereignismeldungen unterstützen ihn dabei, Hinweise auf Leckagen früher zu erkennen und Wartungseinsätze gezielter vorzubereiten.

Lokale Logik und Datenpufferung verringern die Abhängigkeit von einer durchgehend verfügbaren Verbindung zur Zentrale. Die Kombination aus Datenerfassung, Funkanbindung und zentraler Überwachung schafft damit eine Grundlage, um Wasserverluste zu reduzieren und den Betrieb des Netzes effizienter zu organisieren.

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Quelle: Moxa, „Remote I/O Case Studies – Enabling Smarter Operations With Field Data“, © 2026, Fall 7 „Edge-driven Monitoring for Underground Water Networks“, Broschürenseite 9. Deutsche redaktionelle Aufbereitung durch YELLO NETCOM. Beschrieben wird ein Anwendungsfall von Moxa; eine Projektbeteiligung von YELLO NETCOM wird damit nicht dargestellt.

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